30.000 gefälschte Textilien am Flughafen Wien entdeckt

Rund 30.000 gefälschte Textilien hat der Zoll Mitte November am Flughafen Wien in einer einzigen Sendung aus dem Verkehr gezogen. Am Montag präsentierten die Zöllner und Vertreter des Finanzministeriums den größten Produktpiraterieaufgriff, der jemals via Luftfracht nach Österreich gekommen ist. Wären die Kleidungsstücke und Accessoires original, hätten sie einen Wert von 5,2 Millionen Euro.

Die gefälschten Artikel sollten vermutlich auf Christkindlmärkten verkauft werden, wie Johannes Pasquali, Sprecher des Finanzministeriums, sagte. Es handelte sich um Unterwäsche, Socken, Pullover, Gürtel, Leggings und Jacken.

Demnach erwarb ein amerikanisches Handelsunternehmen die Waren von einem türkischen Händler. Dieser hatte die Modestücke in China bei verschiedenen Quellen eingekauft und ließ sie über Vietnam in einer einzigen Sendung nach Istanbul und weiter nach Wien verschicken. Hier sollten die Waren in Österreich weiter verteilt werden. In der Türkei wurden die der Sendung beigestellten Papiere um eine österreichische Empfängerfirma, einen Logistikdienstleister, ergänzt.


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