KHM: Kulturministerium bestätigt Einigung mit Eike Schmidt

Zwischen der Republik Österreich und dem als Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums (KHM) designiert gewesenen deutschen Museumsmanager Eike Schmidt, der sich kurzfristig entschlossen hat, sein Amt doch nicht anzutreten, ist es zu einer finanziellen Einigung bezüglich eines Schadenersatzes gekommen. Das bestätigt das Kulturministerium gegenüber der APA.

Die von „Der Standard“ und „Zeit im Bild 2“ gemeldete Summe von 40.000 Euro, mit der die Kosten der notwendig gewordenen Neuausschreibung abgedeckt werden sollen, werden von offizieller Seite nicht bestätigt. Über Details sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es.

Derzeit leitet die langjährige KHM-Chefin Sabine Haag das Haus weiterhin interimistisch. Eine Entscheidung darüber, ob sie für fünf weitere Jahre definitiv bestellt wird, dürfte aber erst die neue Bundesregierung fällen.


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