Lienzerin Alina Groder (22): „Mit Helene Fischer auf der Bühne — elektrisierend“

Die 22-jährige Lienzerin Alina Groder ist am Christtag als Tänzerin in der „Helene Fischer Weihnachtsshow“ im Fernsehen zu sehen.

Die Darsteller für das Stück „Die Päpstin“.
© Privat, Nils Schwarz

Von Christoph Blassnig

Alina Groder in der Maske.
© Privat, Nils Schwarz

Lienz, München — Was rät Alina Groder einem elfjährigen Mädchen, das Tänzerin werden will? „Auf jeden Fall durchziehen." Die 22-Jährige hat heuer ihr Tanz-Studium an einer privaten Hochschule in München abgeschlossen. Am vergangenen Freitag stand Alina Groder gleich mit zwei Acts für die Aufzeichnung der „Helene Fischer Weihnachtsshow", die am 25. Dezember ab 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt wird, auf der Bühne: einmal als Mönch, und einmal als Engel beim Stück „Die Päpstin" mit Musicalstar Uwe Kröger. Bei der Aufzeichnung in der Düsseldorfer Messehalle mit dabei waren unter anderem Thomas Gottschalk, Mark Forster, Andreas Gabalier und Nick Carter von den Backstreet Boys, vor 4000 Fans. Angefangen hat auch Groder einmal klein.

„Ich bin mit meiner Mama nach Lienz gezogen, als ich elf Jahre alt war", erinnert sich die Tänzerin. Im Bonusmaterial einer DVD fand sie eine Dokumentation über eine Tanzschule. „Das hat mich nicht mehr losgelassen. Sportlichkeit habe ich von Mama und Papa. Außerdem bin ich gut im Überreden", hat Groder niemals Zweifel an ihrer resultierenden Berufswahl aufkommen lassen. Schon nach einem Jahr in der Tanzschule Valeina stand sie mit einem selbst entwickelten Solotanz auf der Bühne. Nach der Matura am BORG Lienz ging es vor vier Jahren zur Audition an der „Iwanson International School of Contemporary Dance" in München. Die Aufnahme klappte gleich, heute unterrichtet Groder die Stile Modern, Zeitgenössisch, Ballett, Jazz und Hip-Hop.

„Helene Fischer ist sehr fokussiert, aber immer freundlich", staunte die Osttirolerin sowohl bei der Bühnenprobe wie auch bei den Auftritten für die Fernsehshow. „Mit ihr auf der Bühne zu stehen, ist ein atemberaubendes Gefühl. Die Energie im Raum ist elektrisierend." Alina Groders Opa Alois aus Kals am Großglockner hat den Auftritt leider nicht mehr miterleben können. „Er hat mich immer unterstützt, wenn es ums Tanzen ging. In meiner Rolle als Engel habe ich ganz besonders an ihn gedacht — und dass er mir von woanders zusieht", erzählt die Tänzerin.

Dieses Foto von Alina Groder entstand im Rahmen ihres Abschlusses an der Tanz-Hochschule in München.
© Privat, Nils Schwarz

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