Fasnacht in Roppen und Imst: Kurz vor entscheidender Frage

Roppen fragt am 26. Dezember, Imst am 6. Jänner, ob man in die Fasnacht gehen wird.

Die Vollversammlung der Imster Fasnacht findet am 6. Jänner um 14 Uhr in der NMS Unterstadt statt.
© Jaritz

Imst, Roppen, St. Leonhard –„Stefani“ als zweiter Weihnachtsfeiertag ist den Fasnachtern besser als Buabetag bekannt. Und dieser 26. Dezember läutet vielerorts die Fasnacht ein. In Roppen etwa findet am 26. Dezember die Vollversammlung samt erster Probe für Roller und Scheller für die Fasnacht am 16. Februar statt. In Imst wird traditionell am 6. Jänner, also am Kinitag, die Frage gestellt, ob die Bezirkshauptstadt diesmal am 9. Februar in die Fasnacht geht. In St. Leonhard, das heuer am 2. Februar das Blochziehen veranstaltet, wird die Fasnacht am 8. Jänner aufgeweckt.

Traditionell hat es in Imst schon im Herbst – mit den ersten Aktivitäten der Wagenbauer – zu brodeln begonnen. Und auch das Fasnachtskomitee um Obmann Uli Gstrei­n hat schon einige Sitzungen hinter sich. Entscheidend ist wie immer die Zustimmung der Vollversammlung, die auch diesmal wieder am 6. Jänner in der NMS Unterstadt tagt. Dort wird Gstrein nämlich fragen: „Söll mer huir­e in d’ Fasnacht giah?“ Die Antwort ist nicht schwer zu erraten.

Neu zu besetzen sind innerhalb des Komitees einige Funktionen: Bernhard Gritsch geht als „Hexemuater“ in Pension, Wolfgang Mark als Säcklmeister der Roller und Scheller legt sein Amt ebenso zurück wie Harald Windisch seines als Archivar. Mögliche Nachfolger sind bereits im Gespräch, allerdings können noch bis 5. Jänner Wahlvorschläge eingebracht werden.

Die Beschränkung auf 55 Paare Roller und Scheller gilt nicht mehr. Zehn rücken aus der Buabefasnacht nach. Mit den „Lagge“ werden am 9. Februar insgesamt 75 Paare dabei sein. (pascal)

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