Tourismusverband Mayrhofen hat 1,78 Millionen Euro Rücklagen

Mehr als 8,7 Millionen Euro hat der Tourismusverband Mayrhofen-Hippach auf der Einnahmenseite für das Jahr 2020 budgetiert. 4,6 Millionen st...

Andreas Kröll informierte als Aufsichtsratsvorsitzender des TVB Mayrhofen-Hippach über Jahresrechnung 2018 und Haushaltsplan 2020.
© Dähling

Mehr als 8,7 Millionen Euro hat der Tourismusverband Mayrhofen-Hippach auf der Einnahmenseite für das Jahr 2020 budgetiert. 4,6 Millionen stammen aus der Aufenthaltsabgabe, die der Gast pro Nächtigung zahlt, 3,6 Millionen aus den Pflichtbeiträgen (Tourismusabgabe).

Verglichen mit der Jahresrechnung von 2018 sind die prognostizierten Einnahmen 2020 allein schon durch die mit 1. November 2018 in Kraft getretenen Erhöhung der Aufenthaltsabgabe von 1,50 auf 2,20 Euro um 1,2 Millionen Euro gestiegen. Das erläuterte der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Andreas Kröll, bei der TVB-Vollversammlung, die unlängst stattfand.

Kröll verwies auf eine Eigenkapitalquote von 69 Prozent und einen Verschuldungsgrad von 26 Prozent. Die Ausgaben beliefen sich 2018 auf 6,8 Millionen Euro, der Überschuss betrug 684.000 Euro. Die Betriebsmittelrücklage sei mit 1,78 Millionen Euro dreimal so hoch wie vom Land gefordert. Vorstand und Aufsichtsrat wurden einstimmig entlastet.

Was den Haushaltsplan für 2020 betrifft, schlage der Ausbau der Webplattform/Buchungsapp „My Zillertal" mit 500.000 Euro zu Buche, wodurch die Marketing-/Veranstaltungskosten auf 3,78 Millionen Euro steigen. „Wir werden rund 1,1 Millionen Euro für Veranstaltungen ausgeben. Allein der Almabtrieb schlug 2019 mit 85.000 Euro zu Buche durch Sicherheitskonzepte, Rettungsdienst, Parkplatzanmietungen und Shuttlebusse. Daher müssen wir hier auch Einnahmen lukrieren", sagt Kröll. Wie berichtet, wurde heuer von Tagesgästen erstmals Eintritt verlangt.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Zur Gänze aus Rücklagen finanziert werde um 1,4 Millionen Euro ein neuer Bauhof auf einem Pachtgrundstück nahe der Firma Cicero. „Zunächst hatten wir ein anderes Grundstück in Aussicht, aber da dieses in der braunen Zone liegt, wären Objektschutzkosten angefallen", informierte Kröll. Der Pachtpreis sei bei beiden Grundstücken gleich hoch. 300.000 Euro fließen vom TVB zudem in den erweiterten Spielplatz am Ziller in Schwendau. Auch der Ausbau der Wildwasserstrecke wird aus den 1,47 Millionen Euro hohen Ausgaben für Infrastruktur, Ortsentwicklung und Busse finanziert. (ad)


Kommentieren


Schlagworte