Mehr Kinderkrippenplätze in Tirol, Richtlinie für Gemeinden fix

An die drei Millionen Euro gab die Landesregierung in ihrer gestrigen Sitzung für die Modernisierung und den Ausbau der Kinderbetreuung im L...

Landesrätin Beate Palfrader will Kinderkrippen forcieren.
© Land Tirol

An die drei Millionen Euro gab die Landesregierung in ihrer gestrigen Sitzung für die Modernisierung und den Ausbau der Kinderbetreuung im Land frei. Davon werden 1,8 Mio. € verwendet, um 204 neue Kinderkrippenplätze durch elf Einrichtungen schaffen zu können, wie die zuständige Landesrätin Beate Palfrader (VP) gestern erklärte. Eine weitere Million ist für bauliche Investitionen in Kindergärten und -krippen eingerechnet. Der Bestand ist, wie das Land vorrechnet, in den vergangenen fünf Jahren um 98 Kinderbetreuungseinrichtungen angestiegen. Zudem genehmigte die Landesregierung 1,7 Mio. Euro für diverse Beschäftigungsmaßnahmen.

Lob und Tadel hat sich bereits im Vorfeld der gestrigen Beschlussfassung in der Landesregierung die neue Richtlinie zur Wohnungsvergabe eingehandelt. Seit gestern ist die neue Handlungsvorgabe an die Gemeinden fix. Das Land will damit eine Vereinheitlichung in der kommunalen Vergabe von mit Wohnbaufördermitteln errichteten Wohnungen erreichen. Für mehr Transparenz soll ein Punktesystem sorgen. Verbindlich ist die Richtlinie jedoch nicht. Dass Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf deren Umsetzung nicht in allen Punkten als zwingend erachtet, die TT berichtete, erstaunt indes FP-LA Evelyn Achhorner. Sie fordert, die Vergaberichtlinie breit zu diskutieren und noch einmal zu überarbeiten.

Eine neue Stellvertreterin präsentierte gestern SPÖ-Landesparteichef Geor­g Dornauer. Es ist dies LA Elisabeth Fleischanderl, die vom roten Landesparteivorstand nach dem Rückzug von Eda Celik einstimmig gewählt wurde. (TT, mami)

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