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Keine Frage der Nationalität: Schüler tun sich mit Lesen schwer

Leseschwäche hat weniger mit Nationalität, aber mehr mit den Eltern zu tun. Sind die bildungsfern, tun sich Kinder schwer. Das trifft vor allem Schüler mit Migrationshintergrund. Deren Anteil liegt in Tirol bei 22 Prozent.

(Symbolfoto)

Von Anita Heubacher

Innsbruck — Österreich verliere die zweite Migranten-Generation, warnte zuletzt die Denkfabrik Agenda Austria und bezog sich auf den aktuellen PISA-Test. „Österreich hat zwar eines der teuersten Bildungssysteme, unsere Schüler schneiden aber trotzdem nur mittelmäßig ab", erklärt Jessica Feldmann, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Agenda Austria in Wien. „Besonders ernüchternd ist, dass in Österreich selbst Kinder mit Migrationshintergrund, die bereits hier geboren sind, schlecht abschneiden." Ein Drittel der betroffenen Kinder erreiche grundlegende Lesekompetenzen nicht.

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