Macron im Streit um Pensionsreform kompromissbereit

Nach zweiwöchigen Protesten gegen die Pensionsreform hat sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kompromissbereit gezeigt: Der Staatschef sei bereit, die Pläne „nachzubessern“, erklärte der Elysée-Palast am Mittwoch vor neuen Verhandlungen mit den Gewerkschaften. Dies gelte insbesondere für die geplante Anhebung des Pensionsantrittsalters von 62 auf 64 Jahre.

Der Präsident werde sein zentrales Reformvorhaben aber „weder aufgeben noch verfälschen“, erklärte der Elysée-Palast am Mittwoch. Macrons Ziel sei es, den Franzosen eine Streikpause an Weihnachten zu ermöglichen, betonte sein Büro in Paris. Die Gewerkschaften hatten zuvor mit Aktionen bis Ende Dezember gedroht, falls die Regierung ihre Reformpläne nicht zurückzieht.

Regierungschef Edouard Philippe trifft die Gewerkschaftschefs zu Einzelgesprächen am Nachmittag, am Donnerstag ist eine gemeinsame Verhandlungsrunde mit allen Sozialpartnern geplant.


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