Straßenzeitung: Reaktion auf Beschwerden in Kitzbühel folgte rasch

Straßenzeitung 20er reagierte auf Beschwerden aus der Bevölkerung und hat Kontakt mit der Stadt Kitzbühel aufgenommen.

Von Harald Angerer

Kitzbühel –In Gruppen organisiert sind sie in den vergangenen Tagen durch Kitzbühel gezogen – die Verkäufer einer Straßenzeitung haben dabei zum Teil sehr aktiv versucht, ihr Produkt an den Mann und die Frau zu bringen. Sehr zum Missfallen der Einheimischen und Gäste. Die Stadtpolizei hat deshalb schon die Kontrollen verstärkt, die TT berichtete.

Der Verkauf der Straßenzeitungen ist legal, die Verkäufer hätten alle einen Ausweis der Straßenzeitung 20er, hieß es von Seiten der Stadtpolizei. Das wurde auch bereits kontrolliert. Die Art und Weise, wie sie die Zeitungen aber verkauft hatten, sei allerdings unangenehm aufgefallen und habe für Beschwerden gesorgt. Nun haben sich die Verantwortlichen der Straßenzeitung 20er aus Innsbruck bei der Stadt Kitzbühel gemeldet. „Mir wurde mitgeteilt, dass das nicht im Sinn der Herausgeber ist“, erklärt der Leiter der Stadtpolizei Kitzbühel Peter Burgmann. Er ist gebeten worden, die Ausweise der Personen zu kontrollieren, die in Kitzbühel unterwegs sind, und die Namen dann an den Verlag weiterzuleiten.

Von Seiten der Straßenzeitung heißt es auf Anfrage der Tiroler Tageszeitung, dass man sehr bemüht sei, das Problem zu lösen. „Es ist nicht in unserem Interesse, dass die Leute genervt werden“, sagt Uwe Steger, Obmann des 20er-Fördervereins. Er hat deshalb die Stadtpolizei gebeten, die Daten zu erheben. „Wir müssen zuerst herausfinden, ob das auch wirklich unsere Leute sind. Es kommt auch immer wieder vor, dass die Ausweise gefälscht werden“, schildert Steger. Sollte es sich um einen 20er-Zeitungsverkäufer handeln, „dann bekommt er das nächste Mal keine Zeitung mehr von uns“, schildert Steger. Er bittet auch die Bevölkerung, sich bei Problemen an den Verlag zu wenden, damit man reagieren könne.

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