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AGES kritisiert unerwünschte Inhalte in „Mutter-Kind-Boxen“

Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) kritisiert auch allgemeine Konsumentenschutzaspekte wie zum Beispiel angstmachende Werbung bezüglich Krankheiten von Schwangeren.

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Symbolfoto.
© dpa-Zentralbild

Wien – Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat Teile des Inhaltes der „Mutter-Kind-Boxen“ kritisiert, die Schwangere und Jung-Eltern oft nach der Geburt ihres Kindes erhalten. Es seien auch unerwünschte Inhalte mit Gesundheitsbezug sowie angstmachende Werbung bezüglich Krankheiten von Schwangeren enthalten, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung.

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Die Geschenke in Form von Boxen, Beuteln, Kuverts oder Rucksäcken enthalten Produktproben, Werbung und Informationsmaterialien. Idealerweise sollten die Boxen nur Inhalte aufweisen, die in der im November 2015 beschlossenen Empfehlung der Nationalen Ernährungskommission (NEK) nicht als unerwünschter Inhalt klassifiziert wurde. Diese Empfehlung umfasst nicht nur unerwünschte Inhalte mit Gesundheitsbezug wie Säuglingsmilchnahrung, sondern auch allgemeine Konsumentenschutzaspekte wie zum Beispiel angstmachende Werbung bezüglich Krankheiten von Schwangeren.

In den „Mutter-Kind-Boxen“ sind der Aussendung zufolge nun sowohl angstmachende Werbung bezüglich Krankheiten oder Sicherheit von Schwangeren oder Babys als auch Werbematerial für Folgenahrung sowie zahlreiche unerwünschte Produktproben von Nahrungsergänzungsmittel, Schnuller, Babyfläschchen enthalten. Diese unerwünschten Inhalte der „Mutter-Kind-Boxen“ können negative Auswirkungen auf das Stillverhalten haben, was sich wiederum nachteilig auf die Kindergesundheit auswirken kann. (APA)

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