Tiroler Winter-Fahrverbote: Situation am Samstag eher ruhig

Der erste Tag der Fahrverbote in Teilen Tirols verlief bis dato eher ruhig. Die Polizei musste am Vormittag nur wenige Fahrzeuge zurückweisen.

Starker Reiseverkehr im Außerfern.
© zoom.tirol

Innsbruck – Die seit Samstagfrüh erneut geltenden Fahrverbote für den Durchzugsverkehr auf dem niederrangigen Straßennetz in Teilen Tirols haben vorerst zu keiner angespannten Situation geführt. Es habe zwar einige Zurückweisungen auf die Autobahn gegeben, insgesamt sei die Situation aber „eher unauffällig“, sagte Markus Widmann, Leiter der Tiroler Verkehrspolizei, der APA.

Der Großteil der Lenker habe die Fahrverbote beachtet. Die Zurückweisungen hätten sich vor allem auf den Raum Kufstein und Reutte konzentriert – konkret auf die Unterinntal Landesstraße sowie die Fernpassstraße.

Momentan könne man von einem „mittelstarken Verkehrsaufkommen“ sprechen, so Widmann. So habe sich etwa bei Kufstein auf der Autobahn bis dato kein großer Stau gebildet – dementsprechend wenig Ausweichverkehr sei zu verzeichnen.

Starker Schneefall führte jedoch in Teilen Tirols zu Behinderungen. Die Brenner Straße (B182) musste vorübergehend sogar gesperrt werden.

Fahrverbote gelten bis Ostern

Das Land will mit den Fahrverboten – wie bereits im Sommer – Ausweichverkehr von der Autobahn in die anliegenden Ortschaften unterbinden. Bestimmte Straßen werden bis Ostermontag, den 13. April 2020, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen für „Stauflüchtlinge“ gesperrt.

An den Samstag gelten die Fahrverbote von 7.00 bis 19.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 8.00 bis 17.00 Uhr. Betroffen sind, wie bereits im Sommer, die Bezirke Innsbruck-Land, Kufstein und Reutte. Erstmals wird es auch im Bezirk Schwaz ein Fahrverbot geben. Darüber hinaus werden in einigen Gemeinden entlang der Transitrouten Dosierampeln zum Einsatz kommen. Bei Überlastung werden diese Ampeln aktiviert. Ausgenommen ist der Ziel-, Quell- und Anrainerverkehr.

(APA)


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