Nach schwerem Unfall in Kufstein: Bub (6) weiter auf Intensivstation

Der Zustand jenes Buben, der am Mittwoch in Kufstein von einem Auto angefahren und mitgeschleift worden ist, ist laut Klinik zwar stabil, das Kind befinde sich aber nach wie vor auf der Intensivstation. Prognosen könnten nicht abgegeben werden, hieß es.

(Symbolfoto)
© Foto TT/Rudy De Moor

Kufstein – Nach dem schweren Unfall am Mittwoch, bei dem ein sechsjähriger Bub mit seinem Tretroller auf einem Schutzweg überfahren und mehrere Meter mitgeschleift wurde, müssen die Eltern des Kindes weiter auf ein Weihnachtswunder hoffen. Vorerst gibt es keine Entwarnung aus der Innsbrucker Klinik. Wie Kliniksprecher Johannes Schwamberger auf Nachfrage der Tiroler Tageszeitung Online bestätigte, sei der Zustand des Kindes zwar stabil, es befinde sich aber weiter auf der Intensivstation. Prognosen ließen sich keine abgeben, so Schwamberger.

Der Bub war wie berichtet am Mittwochnachmittag im Kreuzungsbereich Josef-Egger-Straße/Maximilianstraße mit seinem Tretroller auf einem Schutzweg unterwegs, als eine 46-jährige Autofahrerin das Kind mit dem Auto frontal erfasste und rund 15 Meter mitschleifte. Die Lenkerin verriss ihr Auto auch noch nach links gegen eine Mauer. Der Sechsjährige erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und musste in die Klinik nach Innsbruck geflogen werden.

Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hatte das Mobiltelefon der Autofahrerin, die nicht betrunken war, sichergestellt, um zu überprüfen, ob sie während des Unfalls abgelenkt war. Erkenntnisse dazu sind noch nicht bekannt. (TT.com)


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