Im Kaiserwinkl wurde wieder die Million geknackt

Gerd Erharter bei Neuwahlen als Obmann des Tourismusverbandes Kaiserwinkl bestätigt. Verband verzeichnete steigende Nächtigungszahlen.

Der neue Vorstand des TVB Kaiserwinkl: Christian Münsterer, Wahlleiterin Susanne Jungmann vom Land Tirol, Hans-Peter Kaserer, Obmann Gerd Erharter, Georg Kaltschmid und Christian Fritz (v. l.).
© Eberharter

Kössen, Walchsee –Es läuft gut beim die Bezirksgrenzen übergreifenden Tourismusverband Kaiserwinkl, zu dem die Gemeinden Walchsee, Rettenschöss, Kössen und Schwendt zählen. Auch die Neuwahl verlief harmonisch, sodass es nur drei Listen und daher keine Gegenvorschläge gab und keine Wahl durch die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung notwendig wurde.

Die zwölf Aufsichtsräte, die ersten vier jeder Stimmgruppe, einigten sich dann auf Georg Kitzbichler, Bürgermeister von Rettenschöss, als Vorsitzenden, und sie bestätigten Gerd Erharter als Obmann. Stellvertreter ist künftig Hans-Peter Kaserer, 2. Stellvertreter Christian Fritz.

Einige sehr lange als Funktionäre im Tourismusverband Tätige haben nicht mehr für den Aufsichtsrat kandidiert. Allen voran Christian Mühlberger, der seit Mitte der 1980er-Jahre permanent im Vorstand tätig war, anfangs in Kössen und mit der Fusionierung beim TVB Kaiserwinkl. Ebenso Norbert Brunner, der stellvertretender Obmann in Walchsee war und seit dem Zusammenschluss 2005 den Aufsichtsratsvorsitz über hatte. Ausgeschieden sind zudem Josef Fahringer und Michael Gründler.

Besonders erfreulich ist für den wiedergewählten Obmann Erharter, dass nunmehr erstmals nach dem Tourismusjahr 2002/2003 die Grenze von einer Million Nächtigungen wieder geknackt wurde. Und das obwohl weniger Unterkünfte zur Verfügung stehen. Vor 16 Jahren waren es noch 7000 Gästebetten, jetzt sind es 5300. Der Kaiserwinkl ist somit auch bei der Aufenthaltsdauer der Gäste tirolweit ganz vorne mit dabei. Laut einer Studie der Firma Feratel, steht der Kaiserwinkl hinsichtlich der digitalen Buchbarkeit österreichweit an erster Stelle. „Bei über 90 Prozent der Betriebe im Kaiserwinkl kann man online buchen“, erklärte Erharter stolz. Und im Bereich der Homepage-Inhalte belegt man laut dieser Studie den dritten Platz.

TT-ePaper testen und eine von 150 Jahres-Vignetten gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Erfreulich ist auch die finanzielle Lage des Verbandes. Einige Jahre lang konnte man die Zuweisung zur Betriebsmittelrücklage nicht erfüllen, doch im Bilanzjahr 2018 gelang es sogar, 184.405 Euro auf die hohe Kante zu legen. Das Budget für das Jahr 2020 wurde mit rund 2,85 Millionen Euro festgelegt. (be)

Aufsichtsratsvorsitzender Georg Kitzbichler (r.) und sein Stellvertreter Leonhard Ballsberger.
© Eberharter

Kommentieren


Schlagworte