Ein Derby-Heimsieg als vorzeitiges Geschenk für die Adler

Die Zeller Eisbären und die Kitzbüheler Adler verbindet eine innige wie langjährige Rivalität — aus Sicht der Tiroler tat der 3:1-Heimsieg n...

Aus dem gemeinschaftlichen Jubeln kamen die Kitzbüheler Adler zuletzt überhaupt nicht mehr heraus.
© www.muehlanger.at

Die Zeller Eisbären und die Kitzbüheler Adler verbindet eine innige wie langjährige Rivalität — aus Sicht der Tiroler tat der 3:1-Heimsieg nach der 0:6-Heimschlappe im Hinspiel also besonders gut. Die Gamsstädter machten sich mit dem bereits dritten Sieg in der Alps Hockey League in Serie selbst ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk.

Dabei starteten die Salzburger im Kitzbüheler Sportpark sogar besser, das 1:0 (Bolterle, 7.) erzielten jedoch die Hausherren. Den Zeller Ausgleich (29.) im Powerplay konterten die Gamsstädter postwendend mit der erneuten Führung (Maurer, 32.), Feix band zehn Minuten vor dem Ende schließlich noch die Schleife um den dritten Sieg der Kitzbüheler in nur fünf Tagen. „Wir waren die bessere Mannschaft", applaudierte Trainer Charles Franzen seinen zuletzt stark im Aufwind befindlichen Adlern. Die Erfolge seien nach ansteigenden Leistungen aber nur folgerichtig: „Den Turning Point habe ich schon vor vielen Spielen gespürt, auch wenn wir da verloren haben."

Wie der Trainer war auch der Präsident der Adler hochzufrieden. „Ich bin stolz auf den Trainer, die Mannschaft und auf unsere Fans", bedankte sich Clubboss Volker Zeh überschwänglich für das vorzeitige Weihnachtsgeschenk seiner Cracks.

Nach Weihnachten geht es für die in der AHL-Tabelle derzeit als 14. aufscheinenden Adler am Stefanitag nach Jesenice. Bei den direkten Tabellennachbarn will Präsident Zeh mit breiter Brust antreten und die Siegesserie weiter ausbauen: „Ein Gegner, den man bezwingen kann." (a.m.)

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