Verdächtige vom Berliner Weihnachtsmarkt aus Salafistenszene

Die beiden verdächtigen Männer, die am Samstag einen Polizeieinsatz auf dem Berliner Weihnachtsmarkt ausgelöst hatten, gehören laut Polizei der salafistischen Szene an. Das sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz am Sonntag. Ob sie damit auch als islamistische „Gefährder“ eingestuft werden, sagte der Sprecher nicht.

Weitere Erkenntnisse dazu gebe es nicht, hieß es. Festgenommen wurde keiner der Männer. Die Polizei stellte aber ihre Identitäten fest. Sie hätten in Berlin gelebt, sagte Cablitz.

Der Salafismus ist eine islamistische Strömung. Als „Gefährder“ bezeichnet man im Bereich der politisch motivierten Kriminalität Menschen, denen man schwere Gewalttaten bis hin zu Terroranschlägen zutraut.

Es handelt sich laut Cablitz um 21 und 24 Jahre alte syrischstämmige Männer. Sie wurden am Samstag in Gewahrsam genommen, als sie sich auf dem Weihnachtsmarkt verdächtig benommen hatten. Die Männer waren einer Polizeistreife aufgefallen, weil sie sich „schlagartig entfernt“ und dabei auch Leute beiseite gedrängt hatten, wie es am Sonntag heiß. Daraufhin wurde der Weihnachtsmarkt geräumt, weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass dort ein verdächtiger Gegenstand abgelegt wurde.

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