Keine schöne Bescherung für die Tourengeher in Tirol

Unten Regen, oben ein Meter Neuschnee, dazu der Wind und ein Wechselbad der Temperaturen: Macht unterm Strich in vielen Bergregionen Tirols ...

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Skitourengeher sollten vorsichtig sein: In vielen Teilen Tirols ist die Lawinengefahr groß.
© dapd/Joensson

Unten Regen, oben ein Meter Neuschnee, dazu der Wind und ein Wechselbad der Temperaturen: Macht unterm Strich in vielen Bergregionen Tirols Lawinenwarnstufe 4. Und das sorgt bei Rudi Mair, Leiter des Lawinenwarndienstes, für Sorgenfalten: „Ich kann den Sportbegeisterten nur raten, die Tourenski an den Weihnachtsfeiertagen im Keller zu lassen." Oder auszuweichen: „Am besten nach Süd- oder auch Osttirol. „Dort gibt's genug Schnee, die Lawinengefahr ist mit Stufe zwei bis drei deutlich geringer", so Mairs Tourentipp.

Wer auf eine Nordtiroler Skitour nicht verzichten kann, ist im Unterland am sichersten unterwegs: „Dort gibt's halt wenig Schnee", meint der Lawinenexperte. Die größte Gefahr droht den Tourensportlern in der Arlbergregion, in der Silvretta, am Alpenhauptkamm und im Außerfern. „Wer dort unterwegs ist, sollte sich auf die Pisten beschränken oder unter der Waldgrenze bleiben."

Für den Heiligen Abend und den Christtag macht sich Mair weniger Sorgen: „Das Wetter wird so schlecht, dass die meisten eh nicht vor die Tür gehen." Anders die Situation am Stephanitag: „Da ist sogar mit etwas Sonnenschein zu rechnen." Und damit auch mit zahlreichen Tourengehern.

Am Freitag und fürs kommende Wochenende soll das Wetter wieder wechselhafter, schlechter und weniger einladend für Tourensportler werden. (tom)

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