Schüler wurden in Sillian von Lawine erfasst – und selbst zu Lebensrettern

Drei Burschen – 14, 13 und 11 Jahre alt – lösten am Montag im Skigebiet Hochpustertal-Thurntaler eine Lawine aus. Ein Bub wurde teilweise, ein anderer vollständig verschüttet – dank der beherzten Reaktion des Elfjährigen wurde Schlimmeres verhindert.

(Symbolfoto)
© APA/Gindl

Sillian – Es ist ein kleines Weihnachtswunder, das sich da am Montag in Sillian abspielte. Doch der Schreck dürfte nicht nur den drei Schülern in den Knochen stecken, die zu Mittag im Skigebiet Hochpustertal-Thurntaler von einer Lawine erfasst wurden.

Aber der Reihe nach: Gegen 12 Uhr fuhr das Trio (14, 13 und 11 Jahre alt) von der Bergstation über eine Piste und dann über freies teilweise steiles Gelände in Richtung Tal. In einem knapp 35 Grad steilen Hang lösten die drei Burschen dann ein Schneebrett aus. Die Lawine riss zwei der Schüler mit. Der 13-Jährige wurde teilweise, der 14-Jährige vollständig verschüttet.

Der 13-Jährige konnte sich selbst befreien. Beim ältesten Burschen ragte aber nur noch eine Hand aus den Schneemassen. Dem Elfjährigen gelang es dann, den Kopf seines Freundes mit seinen Händen freizuschaufeln. Gemeinsam mit einem Liftangestellten, der alarmiert wurde, konnte der 14-Jährige unverletzt geborgen werden. Das Trio konnte dann selbstständig ins Tal fahren. (TT)

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