Verschüttete nach Lawinenabgängen am Ankogel befürchtet

Im Skigebiet Ankogel in Kärnten sind am Donnerstag, Stephanitag, offenbar zumindest zwei Wintersportler von einer Lawine verschüttet worden. Einer wurde geborgen, nach einem weiteren wurde gesucht, nachdem eine Zeugin von zwei Verschütteten gesprochen hatte, wie die Polizei der APA mitteilte. Die Lawine ging außerhalb des gesicherten Skiraums ab.

Während der Suche ging in der Nähe eine zweite Lawine ab. Ein Augenzeuge wollte gesehen haben, dass dabei weitere drei bis vier Skifahrer verschüttet worden waren. Die Einsatzkräfte überprüften das. Laut Polizei wurde das Skigebiet nach dem Lawinenabgang gegen 10.00 Uhr gesperrt. Im Sucheinsatz standen mehrere Ortsstellen der Bergrettung in Oberkärnten, die Alpine Einsatzgruppe der Polizei Spittal/Drau sowie zwei Helikopter, der Christophorus 7 des ÖAMTC sowie ein Polizeihelikopter der Flugeinsatzstelle Klagenfurt.

Den Hochgebirgsbahnen Ankogel-Mallnitz zufolge sollen die Abgänge durch zwei Freerider ausgelöst worden sein, im Bereich des „alten Hannoverhauses“, abseits der gesicherten Pisten. Die Einsatzkräfte versuchten festzustellen, ob sich in den beiden Lawinenkegeln noch Personen befanden, und, wenn ja, wie viele.

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