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Mögliche Deponie für Tunnel am Fernpass umkämpft

Die Landesumweltanwaltschaft legt Beschwerde gegen die Genehmigung einer Bodenaushubdeponie am Fernpass ein – und vermutet eine geplante Nutzung für den Fernpasscheiteltunnel. Die Firma Specht schweigt.

Vor allem das intakte Landschaftsbild auf der Fernpasshöhe sieht die Landesumweltanwaltschaft durch das Projekt gefährdet.
© Alexander Paschinger

Von Helmut Mittermayr

Biberwier, Reutte, Innsbruck –Weihnachtsgeschenke sehen anders aus. Zumindest dürfte dies im Hause Specht in Reutte so gesehen worden sein. Kurz vor den Feiertagen erreichte die Unternehmerfamilie ein Schreiben der Landesumweltanwaltschaft (LUA) mit für sie unerfreulichem Inhalt. Die eigentlich von der Behörde bereits genehmigte Bodenaushubdeponie auf der Fernpasshöhe in Biberwier muss sich einer weiteren Prüfung unterziehen. Denn die LUA hat Beschwerde gegen das Projekt eingereicht. Vor allem eine massive Beeinträchtigung des Landschaftbilds durch die riesige Deponie mit Ausmaßen von 550 bis 120 Metern in der schon so vom Verkehr belasteten Zone wird angeführt.

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