„Alan Kurdi“ in sizilianischem Hafen Pozzallo eingetroffen

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Das deutsche Rettungsschiff „Alan Kurdi“ ist am Sonntag mit 32 geretteten Migranten an Bord im sizilianischen Hafen Pozzallo eingetroffen. Am Samstagabend hatte das italienische Innenministerium dem Schiff Pozzallo als Hafen zugewiesen. Die Migranten, darunter zehn Kinder und eine schwangere Frau, sollen in Flüchtlingseinrichtungen bei Pozzallo untergebracht werden.

Die EU-Kommission hat auf Verlangen Italiens bereits die Prozedur für die Umverteilung der Migranten aufgrund des Vorabkommens von Malta in die Wege geleitet, berichteten italienische Medien am Sonntag. Die „Alan Kurdi“ hatte die Menschen in der Nacht auf Freitag von einem überfüllten Kunststoffboot geborgen. Alle hatten angegeben, libysche Staatsbürger zu sein. In der Vergangenheit hatten private Rettungsschiffe auf dem Mittelmeer oft lange auf die Zuweisung eines Hafens warten müssen.

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