171 Millionen Euro an Förderungen flossen 2019 in Tirol in den Wohnbau

Wohnbauförderung des Landes zieht positive Bilanz. 2313 Neubauten wurden unterstützt.

Innsbruck –Das auslaufende Jahr war für die Wohnbauförderung des Landes gleich in mehrfacher Hinsicht ein spannendes. So gab es allein in den vergangenen Monaten gleich zwei einschneidende Änderungen. Wie berichtet, wurden einerseits die anrechenbaren Grundkosten je Gemeinde unterschiedlich angehoben. Landesrätin Beate Palfrader musste hier korrigierend eingreifen, nachdem insbesondere die gemeinnützigen Wohnbauträger vermehrt beklagt haben, dass die verlangten Grundstückspreise immer öfter die Fördersätze der Wohnbauförderung sprengen würden. Zudem wurden unlängst die Richtlinien des Landes zur Vergabe von mit Wohnbauförderungsmitteln des Landes errichteten Einheiten vereinheitlicht. Letzteres aber entgegen den Vorstellungen des Gemeindeverbandes. Ebenso wurden die Mietzinsbeihilfe und die Einkommensgrenzen angehoben.

Gestern nun veröffentlichte Palfrader die Jahresbilanz der Wohnbauförderung. Derzufolge wurden heuer in Summe 2313 Neubauwohnungen und sechs Heime mit insgesamt 171,2 Millionen Euro gefördert. Immerhin 13,8 Millionen Euro davon entfielen als Zuschüsse für energiesparende und umweltfreundliche Maßnahmen.

„Die Leistbarkeit des Wohnens steht und fällt mit dem Angebot an geförderten Wohnungen“, verweist Palfrader auf die Wichtigkeit, dass das Land stets hierfür ausreichend Wohnbauförderungsmittel bereithalten werde.

Als erfolgreich wird auch die einkommensunabhängige Sanierungsoffensive bewertet. Mit 29 Millionen Euro seien gut 12.000 Wohnungen saniert worden, heißt es. Das Land übernimmt bis zu 30 Prozent von derartigen Sanierungsprojekten. An Mietzins- und Annuitätenbeihilfe wurden heuer 33,6 Mio. Euro gewährt. (TT, mami)

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