Pflegeschule in St. Johann startet am 7. Jänner

Das Ausweichquartier in der Neuen Mittelschule in St. Johann, wo die neue Pflegeschule im Herbst 2019 startete, wurde inzwischen geräumt. De...

Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule in St. Johann geht am 7. Jänner in Betrieb.
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Das Ausweichquartier in der Neuen Mittelschule in St. Johann, wo die neue Pflegeschule im Herbst 2019 startete, wurde inzwischen geräumt. Der Medicubus in der Bahnhofstraße geht am 7. Jänner in Betrieb. „Für die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Kufstein und St. Johann beginnt damit am Standort St. Johann ein neues Zeitalter mit modernen Hörsälen, Seminarräumen, einem IT-Schulungsraum und einem Simulationszentrum. Das Land Tirol hat gemeinsam mit dem Gemeindeverband Bezirkskrankenhaus St. Johann ein lang ersehntes Zentrum für die Pflegeausbildung im Bezirk Kitzbühel geschaffen", wünscht Gesundheits- und Pflegelandesrat Bernhard Tilg den Lernenden und Lehrenden in dieser Einrichtung einen erfolgreichen Start.

Der markante würfelförmige Medicubus wird in Form einer Kooperation zwischen den Gemeindeverbänden als gemeinsame Gesundheits- und Krankenpflegeschule Kufstein und St. Johann betrieben. „Jene Vorarbeit, die seit 1958 in Kufstein geleistet wird, kann in einem neuen architektonischen Gewand in St. Johann erfolgreich weitergeführt werden", erläutert Claudia Schweiger, Schulleiterin beider Standorte: „Der Medicubus bietet bis zu 120 Schülern Platz, die als Pflege- und Pflegefachassistenten sowie als diplomierte Pflegepersonen ausgebildet werden." Ihnen bietet sich die Gewissheit, im dichten Netz der Gesundheits- und Sozialeinrichtungen im Bezirk Kitzbühel einen wohnortnahen Arbeitsplatz zu finden.

Für einen attraktiveren Pflegeberuf in Tirol hat die Landesregierung ein eigenes Maßnahmenpaket verwirklicht. So ist in jedem Tiroler Bezirk mittlerweile der wohnortnahe Einstieg in die Pflegeausbildung möglich, die ebenso reformiert wurde. Außerdem ist mit 1. Jänner 2020 ein neues einheitliches Gehaltsschema für den Pflegedienst in Sprengel, Heim und Krankenhaus in Kraft getreten. „Gleiches Geld für gleiche Leistung beseitigt die bisherigen Lohnunterschiede", führt LR Tilg aus.

„Gemeinsam mit dem Tiroler Gemeindeverband, den Gewerkschaften und der ARGE Tiroler Altenheime haben wir uns außerdem auf eine zusätzliche Zulage von monatlich rund 200 Euro brutto geeinigt, die von der Gemeinde oder dem zuständigen Gemeindeverband gewährt werden kann", beschreibt er die erzielte Lösung für neu eintretende Pflegekräfte in Altenwohn- und Pflegeheimen nach dem Gemeindevertragsbedienstetengesetz. „Mit der Gehaltsanpassung in der Langzeitpflege haben wir attraktive, transparente und wertschätzende Rahmenbedingungen geschaffen", bilanzierte LR Tilg die erzielte Aufwertung des Pflegeberufs in Tirol. (TT)

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