Sechs teils schwer verletzte Kinder bei Skiunfällen auf Tiroler Pisten

Unfallreich erwies sich der Sonntag auf Pisten im Pitztal und Außerfern. Bei Stürzen zogen sich zwei Kinder Brüche zu, vier weitere kamen mit leichten Verletzungen davon. Eine erwachsene Person musste nach einem Sturz im Schlepplift ins Krankenhaus geflogen werden.

(Symbolfoto)
© TT/Thomas Böhm

Reutte, Wenns – Sechs verletzte Kinder, zwei davon schwer und ein Erwachsener (43), der mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden musste: Das ist die Skiunfallbilanz vom Sonntag in Tirol. Schauplatz der verhängnisvollen Stürze waren das Pitztal und das Außerfern. Alle Verletzten kommen aus Deutschland.

Zunächst war um 12 Uhr in Plangeross am Pitztaler Gletscher ein Zwölfjähriger von einer Skifahrerin (27) von hinten angefahren worden. Bei dem Sturz brach er sich das Schlüsselbein.

Einen Bruch des Schienbeines erlitt wiederum ein sieben Jahre alter Bub in Vils. Oberhalb der Talstation Jochalpe stieß er gegen 12.30 Uhr mit einem Mädchen (10) zusammen. Die Zehnjährige blieb unverletzt.

Gegen 14.45 Uhr löste der Sturz eines Kindes im Schlepplift Sorgschrofen in Jungholz eine Kettenreaktion aus. Das Kind verlor im obersten Hang den Halt und rutschte nach unten – nachfahrende Wintersportler kamen ebenfalls zu Fall. Verletzt wurden dabei vier Skifahrer im Alter von 15, neun (2x) und sieben Jahren. Ein 43-jähriger Erwachsener wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Pfronten geflogen. (TT.com)

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