Trend zur Bankomatkarten-Zahlung hält an: Fast 900 Millionen Transaktionen

762 Millionen Zahlungstransaktionen wurden 2019 bei Einkäufen getätigt. Zusätzlich wurden 137 Millionen Bargeldbehebungen und mehr als 157 Millionen Service-Transaktionen verarbeitet.

Symbolbild.
© APA/BARBARA GINDL

Wien – Obwohl die Österreicher als Bargeld-Fans gelten, ist der Trend zum Bezahlen mit Plastikgeld ungebrochen. Insgesamt wurden 2019 mit den rund 10 Millionen österreichischen Bankomatkarten im In- und Ausland knapp 900 Millionen Transaktionen mit einem Volumen von 46,7 Mrd. Euro durchgeführt. Das teilte die Payment Services Austria (PSA) mit, die im Auftrag der Banken das Bankomatsystem betreut.

Laut PSA-Mitteilung vom Dienstag entspricht das durchschnittlich 2,45 Millionen Transaktionen pro Tag und im Vergleich zu 2018 einem Plus von 12,3 Prozent.

Bezahlung und Bargeldbehebung

762 Millionen Zahlungstransaktionen wurden 2019 bei Einkäufen getätigt (Bezahlungen mit Bankomatkarte beim Händler und im e-Commerce), das sind 15,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein 515 Mio. Transaktionen mit einem Volumen von 15 Mrd. Euro wurden davon schon über NFC, also kontaktlos abgewickelt. Das sind im Jahresdurchschnitt bereits 68 Prozent der Transaktionen mit Bankomatkarten.

Zusätzlich zu den Zahlungstransaktionen wurden 137 Millionen Bargeldbehebungen mit österreichischen Bankomatkarten an Geldausgabegeräten im In- und Ausland durchgeführt und mehr als 157 Millionen Service-Transaktionen verarbeitet – damit ist die Gesamtzahl aller Transaktionen auf über eine Milliarde gestiegen. Die Zahl der ausgegebenen Bankomatkarten blieb bei 10 Millionen konstant. (APA)


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