Feuerwehr Reutte ist jeden Tag aktiv

Verkehrsunfälle, Brandereignisse und Hilfestellungen bei Katastrophenereignissen forderten im Vorjahr 114 mal die Feuerwehr Reutte. Alexander Ammann hat das Kommando über aktuell 73 aktive Mitglieder.

Traditionsgemäß füllte sich der „Blaue Saal“ des „Hirschen“ am Dreikönigstag mit uniformierten Reuttener Feuerwehrkameraden.
© Nikolussi

Von Hans Nikolussi

Reutte –Annähernd die gesamte Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Reutte hatte sich zu der schon traditionell am Dreikönigstag im „Blauen Saal“ des „Hirschen“ in Reutte anberaumten Generalversammlung eingefunden. Ein eindrucksvolles Bild von Uniformträgern, die das ganze Jahr über im Einsatz für ihre Mitbürger stehen.

Eindrucksvoll auch die Zahlen aus der Statistik, die unter anderem von Kommandant Alexander Ammann präsentiert wurden. Praktisch jeden Tag hält sich ein Teil der 73 aktiven Mitglieder im Einsatzzentrum auf, 384 Aktivitäten wurden gezählt. Aufgeschlüsselt über die einzelnen Bereiche ergaben sich: 114 Einsätze, der Löwenanteil daran technischer Natur, 57 Übungen, 39 Jugendproben, 41 Ausbildungen, weit über 50 Besprechungen und Ausschusssitzungen und zwölf Ausrückungen zu verschiedensten Anlässen. Einsätze bei Verkehrsunfällen, bei einem Lawinenabgang und bei diversen Brandereignissen mussten ebenso wie Hilfestellungen bei Katastrophen­ereignissen abgearbeitet werden. Gerade bei Verkehrsunfällen mit Toten sind die Einsatzkräfte auch psychisch sehr gefordert.

Der Brand eines Wahlplakates fiel wohl etwas aus dem Rahmen des Üblichen. Erfreut zeigte man sich über das Anwachsen der Jugendfeuerwehr. Über die rege Schulungsarbeit, Wettbewerbserfolge und Leistungsprüfungen informiert dann Kommandant-Stellvertreter Andreas Schautzgy. Den guten Ausbildungsstand dokumentieren die verschiedensten Leistungsabzeichen in Gold, Silber und Bronze.

Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Peter Schädle (l.) überreichte dem Jugendfeuerwehr-Beauftragten Matthias Pürstl sein Funktionsabzeichen.
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„Der Mensch ist das Wichtigste, ohne Empathie, ohne Kameradschaft funktioniert es auch bei bester Ausrüstung nicht“, meinte der Kommandant und wurde in dieser Meinung auch vom Bürgermeister Alois Oberer in seiner Ansprache unterstützt. Ins gleiche Horn stieß auch Peter Schädle als Stellvertreter des Bezirkskommandanten, der ebenfalls den helfenden Mitmenschen im Fokus aller Bemühungen sah. Oberer war voll des Lobes über die Hilfs- und Rettungsorganisation. Anerkennung und Respekt seien hier wohl mehr als angebracht, meinte er und sagte die weitere volle Unterstützung von Seiten der Marktgemeinde zu.


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