Bruderschaft lud Steinböcke im Alpenzoo zum „Geburtstagsessen“ ein

Zu seinem Geburtstag muss man nicht selbst im Mittelpunkt stehen — es darf auch mal ein Steinbock sein. So sehen das die 53 Mitglieder der „...

38 Mitglieder der Bruderschaft sind auch Paten der 22 Steinböcke.
© Hrdina

Zu seinem Geburtstag muss man nicht selbst im Mittelpunkt stehen — es darf auch mal ein Steinbock sein. So sehen das die 53 Mitglieder der „Bruderschaft der Steinböcke". Tiroler aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur eint in der Gemeinschaft nicht nur dasselbe Sternzeichen, sondern auch die Faszination für die Hornträger im Alpenzoo. Seit 1980 unterstützt die Vereinigung den Zoo bei seiner Arbeit mit den einst aus Nordtirol verschwundenen Tieren. Im Jänner feiern die Mitglieder gemeinsam Geburtstag und überraschen ihre Patentiere mit Geschenken — heuer in Form von Tannenbäumen und Streufutter.

Seit 30 Jahren engagiert sich der Alpenzoo, Steinböcke wieder in Tirol anzusiedeln. Dazu werden jedes Jahr gemeinsam mit dem Partnerzoo Augsburg sechs Jungtiere ausgewildert. Zoodirektor André Stadler schätzt, dass es heute 4500 freilebende Steinböcke in Tirol gibt. „Die Patenschaften helfen uns nicht nur finanziel­l. Wir können auch mehr Menschen für den Umweltschutz sensibilisieren."

Die Bruderschaft konnte heuer mit den Geburtstagskindern Carl Reissig­l (95 Jahre), Sepp Mayr (85), Michael Rauch (80) und Josef Geisler (65) auf einige (halb-)runde Jubiläen anstoßen. (jazz)

Die Bruderschaft der Steinböcke hat derzeit 53 Mitglieder.
© Hrdina

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