Rien ne va plus im Innsbrucker Cardcasino nach Polizeisperre

Drei Tage nach dem Auslaufen der Pokerlizenz sperrte die Innsbrucker Polizei das erste Cardcasino in Österreich zu. Dazu verwendeten die Beamten eine Terrorsperre.

© audivir

Von Thomas Hörmann

Innsbruck –Im Advent schützte der 800 Kilo schwere Betonblock noch die Besucher der Innsbrucker Christkindlmärkte vor etwaigen Amokfahrern und Terroristen. Jetzt versperrt das Ungetüm aus dem Polizeifundus den Eingang des Concord Card Casinos am Grabenweg im Stadtteil Roßau: Das Pokerlokal sei „derzeit geschlossen“, meldet auch die Internetseite der insgesamt 13 Concord Card Casinos in Österreich. Die Folge einer Razzia, die Strafamt (Landespolizeidirektion), Polizei und Finanzpolizei kurz nach dem Jahreswechsel durchführten. „Obwohl die Ausnahmebewilligung am 31. Dezember ausgelaufen ist, wurde im Lokal weiter gepokert“, begründet Anton Hörhager, stv. Leiter des Strafamtes, die Maßnahme. Und warum der Betonblock? „Das war billiger, als das Schloss auszutauschen“, so Hörhagers lapidare Antwort.

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