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Im Kopf ist kein Radierer: Unterstützung für Demenz-Frühbetroffene

Demenz-Frühbetroffene leben aus Angst und Scham oft zurückgezogen, Angehörige nehmen ihnen oft alle Aufgaben ab. Dabei gibt es auch mit Alzheimer und Co. viele Möglichkeiten, einen erfüllten Alltag zu erleben.

Nicht alles geht bei einer Demenz verloren. Gefühle und die Persönlichkeit bleiben.
© wildpixel

Von Theresa Mair

Christina Pletzer erzählt von einem Teilnehmer der Selbsthilfegruppe für Gedächtnisprobleme. Als sie ihn kennen lernte, „steckte er in einem tiefen Loch“. Er hatte kurz zuvor erfahren, dass er an Demenz erkrankt ist und konnte deswegen auch seinen Beruf nicht mehr ausüben. Pletzer ist Psychologin beim Demenz-Servicezentrum der Caritas in Innsbruck. Gemeinsam mit ihm hat sie dann überlegt, wo seine Stärken liegen und er erinnerte sich daran, dass er früher, bevor er durch seine Arbeit sehr eingespannt war, gerne malte. „Das ist wieder zu seiner großen Leidenschaft geworden. Die Bilder werden jetzt beim Demenzsymposium ausgestellt“, sagt Pletzer.

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