Erdfall in China: Mindestens sechs Tote, vier Vermisste

In der westchinesischen Provinz Qinghai sind mindestens sechs Menschen beim Sturz in ein plötzlich auftretendes Straßenloch getötet worden. Vier weitere Menschen wurden nach dem Unglück in der Stadt Xining noch vermisst, wie Staatsmedien am Dienstag berichteten. Der Krater hatte sich plötzlich vor einem Krankenhaus geöffnet und einen vorbeifahrenden Bus sowie mehrere Passanten verschluckt.

Im Staatssender CCTV veröffentlichte Videoaufnahmen zeigten, wie an einer Bushaltestelle vor dem Krankenhaus Panik ausbrach. Menschen versuchten zu flüchten, als die Straße vor ihnen plötzlich einbrach. Der Bus kippte um und versank zur Hälfte im Boden. Mehrere Passanten verschwanden ebenfalls in dem Erdloch, darunter offenbar auch ein Kind.

Die Such- und Rettungsarbeiten hielten laut CCTV an. 16 Menschen wurden demnach ins Krankenhaus gebracht. Zur Einsturzursache werde ermittelt.

In China kommt es wegen Konstruktionsfehlern immer wieder zu plötzlichen Erdfällen. 2013 kamen in der südlichen Metropole Shenzhen fünf Menschen ums Leben, als sich in einem Industriegebiet plötzlich ein zehn Meter breiter Krater öffnete.

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