Ibiza-Affäre - Auch bei Detektiv H. fand Razzia statt

Im Rahmen der Ermittlungen rund um die Entstehung des Ibiza-Videos hat auch eine Hausdurchsuchung in der Wiener Wohnung des Detektivs H., einem der mutmaßlichen Drahtzieher des Videos, stattgefunden. Die Durchsuchung fand im November und damit rund sechs Monate nach Bekanntwerden der Ibiza-Mitschnitte statt, berichteten „oe24.at“ und „Fass ohne Boden“.

In der Wohnung des Detektivs, der als Begleiter der vermeintlichen Oligarchen-Nichte auftrat, wurden demnach unter anderem eine Videoüberwachungsanlage sowie ein Aschenbecher mit der Aufschrift „I love Ibiza“ gefunden. Computer konnte keiner mehr sichergestellt werden. Laut den Aktenauszügen, aus denen die Medien zitieren, soll der Portier der Wohnhausanlage gegenüber den Polizeibeamten angegeben haben, dass ein Paar schon drei bis vier Wochen zuvor Gegenstände aus der Wohnung getragen habe.

Die Staatsanwaltschaft Wien war am Mittwochvormittag nicht für die APA erreichbar. Sie hält sich in der Causa üblicherweise bedeckt, weil es sich bei den Ermittlungen rund um die Ibiza-Affäre um einen „Verschlussakt“ handelt.

Im November hatte die Staatsanwaltschaft Medienberichte über Hausdurchsuchungen in der Causa Ibiza bestätigt. Drei Personen im Umfeld des involvierten Privatdetektivs wurden in weiterer Folge in U-Haft genommen, zwei von ihnen befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Ermittelt wurde unter anderem wegen des Verdachts auf schweren Betrug und Suchtgifthandel.

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