Kritik an „langsamer“ Nachfolgersuche im Stadtmagistrat

Das Innsbrucker Rathaus.
© Thomas Boehm / TT

Innsbruck – Im Innsbrucker Stadtmagistrat brodelte die Gerüchteküche seit einigen Tagen. Mit dem gestrigen TT-Bericht über den Abgang von Finanzdirektor Armin Tschurtschenthaler hatten wenigstens die Spekulationen ein Ende. Zwei der wichtigsten Stellen im Stadtmagistrat sind damit in Bälde vakant. Ein Grund für weitere Spekulationen – und für Kritik. Denn dass es noch keine Ausschreibung für den Posten des Magistratsdirektors gibt, das sorgt auch koalitionsintern für Ärger.

ÖVP-Klubobmann Christoph Appler geht die Nachbesetzung „viel zu langsam“. Und weiter: „Hier stellt sich schon die Frage, warum nicht schon lange vor Weihnachten diese Spitzenposition ausgeschrieben wurde. Diese Personalsuche ist zwar wichtig, aber auch keine Raketenwissenschaft, da die Stadt im Lauf­e ihrer Geschichte ja schon mehrfach diesen Job nachbesetzen musste.“ Die VP drängt laut Appler auf volle Transparenz. Eine schnelle Ausschreibung erwartet sich auch SP-GR Irene Heisz. „Dass die Funktion (Anm. die des Magistratsdirektors) bis heute – Mitte Jänner! – noch nicht einmal ausgeschrieben wurde, ist befremdlich“, erklärt sie in einer Aussendung. Auch für die Stelle des Finanzdirektors brauche es eine rasche Ausschreibung.

„Vollste Transparenz“ fordert auch Gerald Depoali (GI) bei der Neubesetzung. Depaoli hätte zudem gerne ein Hearing im Gemeinderat, zumindest aber im Finanzausschuss. (TT, mw)

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