Neue Leitstelle für die Polizei offiziell in Betrieb

Wunderwerk der Technik: die neue Leitzentrale, die landesweit die Polizeieinsätze koordiniert.
© zeitungsfoto.at

Innsbruck – Die neue Landesleitzentrale – das Herz der Polizeikommunikation in Tirol – ist jetzt offiziell in Betrieb gegangen. Wie sich schon im seit Oktober laufenden Probebetrieb zeigte, gehen dort pro Monat etwa 22.000 Anrufe ein. „Und die führen zu durchschnittlich 7000 Polizeieinsätzen“, sagt Enrico Leitgeb, Leiter der neuen Polizeileitstelle. Eine Einrichtung, die nicht nur die bisherigen neun Bezirksleitstellen der Polizei ersetzt, sondern auch technisch alle „Stückeln“ spielt. Geht unter den Nummern 133 bzw. 112 ein Notruf ein, so können sich die insgesamt 46 Mitarbeiter sofort den Tat- bzw. Unfallort auf einer detaillierten Karte am Monitor ansehen. Sie erkennen auch auf einen Blick, wo sich alle verfügbaren Streifen befinden. Und welche den kürzesten Anfahrtsweg hat. Die Kommunikation mit den Beamten vor Ort erfolgt nur noch teilweise über Funkgespräche, die meisten Informationen werden aber über die Tastatur ausgetauscht. Und das geht mit digitaler Unterstützung deutlich schneller und effizienter. Neu ist auch der „Kommandant vor Ort“ – erkennbar an seiner roten „Warnweste“, der nicht nur die größeren Einsätze leitet, sondern auch die Landesleitzentrale auf dem Laufenden hält und damit die Bezirksleitstellen ersetzt. (tom)

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