Fourcade holte beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding 80. Sieg

Julian Eberhard ist am Donnerstag im Sprint-Bewerb beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding als 18. bester Österreicher geworden. Trotz dreier Fehler beim Liegendschießen holte er dank guter Laufleistung noch Punkte. Martin Fourcade kam fehlerfrei nach zehn Kilometern in 22:41,5 Minuten ins Ziel und feierte seinen schon insgesamt 80. Sieg. In Ruhpolding war es der 12. Triumph für den Franzosen.

Die Österreicher enttäuschten mannschaftlich und die Vorgabe von ÖSV-Cheftrainer Ricco Gross, einen Top-15-Platz zu erreichen, wurde verfehlt. Mit einem Fehler weniger wäre sich das für Eberhard, der im Ziel 58,4 Sekunden Rückstand auf den Sieger aufwies, aber ausgegangen.

Die fünf weiteren ÖSV-Leute blieben allerdings allesamt ohne Punkte. Dominik Landertinger blieb bei seiner Rückkehr nach einer rund dreiwöchigen Pause zwar fehlerfrei, aber ebenso ohne Weltcup-Punkte wie auch Felix Leitner (1 Fehler), Simon Eder (3), Tobias Eberhard (1) und David Komatz (0).

Nach seinem 18. Rang gab sich Julian Eberhard selbstkritisch. „Drei Fehler sind in einem engen Sprint einfach zu viel für ein Ergebnis ganz vorne. Ich habe läuferisch versucht alles herauszuholen und mich auch von Anfang an sehr gut gefühlt. Liegend habe ich vermutlich die Verhältnisse falsch eingeschätzt, ich hatte eine seitliche Tendenz.“

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Immerhin sah er sich läuferisch in guter Form. „Das Rennen war danach mit zwei schnellen Runden und einer fehlerlosen Serie gut.“ Im Verfolgungsrennen am Sonntag (14.30 Uhr) sind auch Dominik Landertinger und Felix Leitner mit von der Partie.


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