Tolkien-Sohn Christopher im Alter von 95 Jahren gestorben

Der jüngste Sohn und Nachlassverwalter des „Herr der Ringe“-Autors J.R.R Tolkien (1892-1973), Christoper Tolkien, ist am Mittwoch im Alter von 95 Jahren in Draguignan (Frankreich) gestorben. Dies teilte die Tolkien-Gesellschaft mit. Christopher zeichnete die Karte des fiktiven Kontinents „Mittelerde“ im Hauptwerk seines Vaters und gab posthum Werke wie „Das Silmarillion“ heraus.

Christopher Tolkien unterrichtete wie sein Vater an der britischen Universität Oxford. Neben „Das Silmarillion“ sorgte er auch für die Veröffentlichung der „Nachrichten aus Mittelerde“, der zwölfbändigen „History of Middle-earth“ und von „Die Kinder Hurins“. Der von Peter Jackson realisierten dreiteiligen Verfilmung von „Herr der Ringe“ stand Christopher Tolkien äußerst kritisch gegenüber.

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