Getötete Frau in NÖ erlitt zahlreiche Stichverletzungen

Nach der Bluttat mit einer toten 42-Jährigen in Ybbs a. d. Donau (Bezirk Melk) ist am Freitag das vorläufige Obduktionsergebnis vorgelegen. Die Frau erlitt laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten, „zahlreiche Stichverletzungen im Oberkörper- und Halsbereich“. Angekündigt wurde seitens der Behörde die Anordnung eines psychiatrischen Gutachtens zum 50-jährigen Verdächtigen.

Eine solche Expertise sei „im Sinne einer umfassenden Aufklärung“ auch in dieser Causa notwendig, hieß es. Der Beschuldigte wurde noch am Donnerstagabend in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Die Verhängung der Untersuchungshaft wurde von der Anklagebehörde beantragt. Ob noch am Freitag darüber entschieden wird, war ungewiss.

Der 50-jährige österreichische Staatsbürger mit rumänischen Wurzeln soll seine Ehefrau - eine Rumänin - am Mittwochabend im Wohnhaus des Paares erstochen haben. Am Ort des Geschehens wurde ein Messer sichergestellt. Der Beschuldigte war am Donnerstag nach stundenlanger Einvernahme geständig, er gab Eifersucht als Motiv an.

Die Kinder des Paares - ein Sohn (16) und eine Tochter (18) - befanden sich am Freitag weiter bei Verwandten. Dies könne durchaus auch so bleiben, hieß es aus dem Büro der zuständigen niederösterreichischen Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ). Liege keine Beeinträchtigung des Kindeswohls vor, sei die Kinder- und Jugendhilfe „per Gesetz nicht verpflichtet, weitere Maßnahmen zu treffen“, hielt ein Sprecher auf APA-Anfrage fest.

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