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Nordafrikaner-Szene: Problem in Innsbruck fast gelöst

Die Dealerszene aus Marokko und Algerien ist auf ein Drittel geschrumpft, ebenso die Anzahl der Straftaten.

„In den Spitzenzeiten waren bis zu 140 Nordafrikaner da, jetzt sind es vielleicht noch 50", sagt Martin Kirchler 
(Polizeichef).
© zeitungsfoto.at

Von Thomas Hörmann

Innsbruck –Innsbrucks kriminelle Nordafrikaner-Szene – einst Bürgerschreck, Wahlkampfthema und mit durchschnittlich zehn Delikten pro Mann und Jahr in der Kriminalstatistik verankert. Das hat sich inzwischen geändert. Die Zuwanderer aus den Maghreb-Staaten spielen eineinhalb Jahrzehnte nach ihrem plötzlichen Auftauchen in der öffentlichen Wahrnehmung kaum noch eine Rolle. Ein Eindruck, den Innsbrucks Polizeichef Martin Kirchler auch statistisch untermauern kann: „Die Anzahl der von dieser Gruppierung verübten Straftaten ist stark zurückgegangen.“ Das gelte auch für die Zahl der in Innsbruck größtenteils illegal aufhältigen, aus Algerien und Marokko stammenden Mitglieder dieser Gruppe. Kirchler: „In Spitzenzeiten waren bis zu 140 da, jetzt sind es vielleicht noch 50.“

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