Neues MRT-Gerät in Wörgl: Keine Platzangst in der Röhre

Für Kinder fühlt sich eine MRT-Untersuchung weniger bedrohlich an, wenn sie währenddessen einen Zeichentrickfilm sehen können.
© Philips Austria

Wörgl – Als würde es nicht schon reichen, Schmerzen zu haben, kommt für viele Patienten bei einer anstehenden Untersuchung im Kernspintomographen noch ein zusätzlicher Stressfaktor dazu: Platzangst. „Ich habe früher im Krankenhaus gearbeitet und mitbekommen, dass viele Patienten eine Beruhigungsspritze brauchen“, weiß der Wörgler Radiologe Bernhard Heinzle aus Erfahrung.

Als in seiner Praxis in der Privatklinik Kursana kürzlich die Neuanschaffung eines MRT anstand, entschied er sich deshalb für ein hochmodernes Gerät der Firma Philips, das nicht nur durch einen geringen Helium-Verbrauch auffällt. Es hält auch die Platzangst in Schach. Heinzle verfügt damit eigenen Angaben zufolge als einer der Ersten in Europa über eine Röhre, in der man dank einer Spiegellösung während der Untersuchung einen Film anschauen kann. „Das schafft vor allem für Kinder eine angenehme Atmosphäre und die Zeit vergeht wie im Flug“, sagt der Wahlarzt. (thm)


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