Seriensieger messen sich in Berlin

Die Hypo Tirol Alpenvolleys Haching schlagen heute (19.10 Uhr/Live Sport 1) bei Leader Berlin auf.

Hypos schärfste „Waffe“ soll auch gegen Berlin zünden: Paulo Victor da Costa (l.).
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck, Berlin – Mehr Vorzeichen für einen Schlager als heute beim Spitzenspiel zwischen Meister und Tabellenführer Berlin Recycling Volleys und den Alpenvolleys sind kaum möglich. Schließlich haben die Gäste aus Tirol/Bayern sieben Spiele in Serie gewonnen, zuletzt beim Fernseh-Livespiel gegen Herrsching, dem laut Hypo-Manager Hannes Kronthaler 100.000 Seher beiwohnten.

Heute wird es in der deutschen Bundeshauptstadt bei einer Kulisse von bis zu 5000 Fans ein prächtiges Live-­Erlebnis von den Rängen geben, zumal die ungeschlagenen Hausherren aus Berlin (14 Spiele/14 Siege) zu begeistern wissen.

„Wir fahren rauf, um zu punkten“, rufen Kronthaler wie Hypo-Aufspieler Daniel Koncal unisono auf. Im ersten Treffen in dieser Saison musste man sich in der Olympiahalle denkbar knapp mit 2:3-Sätzen geschlagen geben. Und die Alpenvolleys schicken sich auf Tabellenplatz zwei ja durchaus an, die Final-Ambitionen in dieser Saison zu untermauern. „Der Kampf um Platz zwei wird wohl auf das direkte Duell gegen Friedrichshafen (einen Punkt und ein Spiel weniger; Anm.) hinauslaufen“, weiß Kronthaler. Ein Punktegewinn in Berlin wäre aber sicher von Vorteil.

Mit Berlins ausgefuchstem russischen Staraufspieler Sergej Grankin (35) und Hypos schlagkräftigem brasilianischen Punktegaranten Paul­o Victor Costa da Silva (33) treffen heute auch zwei Volleyball-Granaten aufeinander, die sich in der deutschen Bundesliga um den MVP-Titel duellieren. „Es ist eine sehr motivierende Situation und wir haben alle Chancen“, hielt Headcoach Stefan Chrtiansky vor dem Abflug fest.


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