Neuer Seat Leon gewinnt an Länge und Raum

Die Kombi-Variante ST ist 4642 mm lang – das ist ein Plus von 93 mm gegenüber dem Vorgänger.
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Barcelona – Nach der Präsentation des VW Golf VIII und des Škoda Octavia IV kommt die dritte kompakte Neuheit auf Basis des Produktionssystems MQB Evo (modularer Querbaukasten) ans Tageslicht: die vierte Generation des Seat Leon. Optisch vollzieht der Nachfolger gegenüber seinem direkten Ahnen einen evolutionären Fortschritt, technisch und vom räumlichen Angebot her macht er einen größeren Sprung.

Erneut pflegt der Leon einen sportlich-dynamischen Auftritt und unterscheidet sich damit von den technisch eng verwandten Golf-, Octavia- und A3-Modellen – nun gewinnt er beim Alltagsnutzen deutlich hinzu. Die fünftürige Schrägheck­limousine hat mit einer Länge von 4368 Millimetern 86 Millimeter mehr als die dritt­e Generation vorzuweisen, der Kombi ST gewinnt um 93 Millimeter auf 4642 Millimeter hinzu. Ein Teil dieses Wachstums schlägt sich auch im Radstand nieder (plus 50 mm auf 2686 mm). Damit dürfte der Leon beim Fahrkomfort ein Plus erzielen – beim Raumangebot ebenso. Der Fünftürer behält die 380 Liter Ladevolumen des Vorgängers bei, der ST gewinnt 30 Liter hinzu und kann nun 617 Liter vorweisen.

Das technische Rüstzeug ist imposant: Es reicht von LED-Scheinwerfern über ein volldigitales Instrumentarium bis zu einer Fülle von modernen Fahrerassistenzsystemen. Umfangreich fällt das Antriebsportfolio aus: Es beginnt mit konventionellen, recht effizienten Benzin- und Dieselmotoren, geht weiter mit Mildhybridbenzinern und Erdgasangeboten und endet mit einer Plug-in-Hybrid-Variante. Die Aggregate decken ein Leistungsspektrum ab, das von 90 bis 204 PS reicht. Marktstart des neuen Leon ist am 16. April. (hösch)


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