Mindestens vier Tote bei Erdbeben im Osten der Türkei

Bei einem Erdbeben der Stärke 6,8 im Osten der Türkei sind am Freitag mindestens vier Menschen getötet worden. Zwei Menschen seien in der Provinz Elazig ums Leben gekommen, zwei weitere in der Nachbarprovinz Malatya, meldete die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Innenminister Süleyman Soylu. Mehrere Gebäude seien eingestürzt.

Das Beben ereignete sich gegen 20.55 Uhr (18.55 Uhr MEZ) im Bezirk Sivrice, wie die Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Die US-Erdbebenwarte USGS registrierte eine Erdbebenstärke von 6,7.

In der Türkei kommt es immer wieder zu schweren Erdbeben, da das Land auf mehreren seismischen Platten liegt. Am 17. August 1999 waren bei einem Erdbeben der Stärke 7,4 in Izmit, Istanbul und anderen Orten mehr als 17.000 Menschen ums Leben gekommen. In der 16-Millionen-Metropole Istanbul wird seit langem ein starkes Erdbeben befürchtet.

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