Podiumsdiskussion mit Plädoyer für „30er" im Vinschgau

Politische Entscheidungsträger und Experten, darunter Hermann Knoflache­r (5. v. l.), diskutierten über den Verkehr im Vinschgau.
© Vinschger Umweletgruppe

Schlanders, Landeck – Südtirol-Freunde wissen es: Auf der Vinschgauer Staatsstraße gehören Staus wegen Überlastung zum Alltag. Vor diesem Hintergrund lud die Umweltschutzgruppe Vinschgau vorige Woche zur prominent besetzten Podiumsdiskussion in Schlanders. „Der Straßenverkehr hat von 2002 bis 2018 rund 20 Prozent zugenommen“, zeigte Experte Helmut Moroder auf. „Touristen haben dabei einen großen Anteil.“ Der bekannte Experte Hermann Knoflacher hob hervor: „Der Vinschgau liegt mir am Herzen, weil es hier noch viel zu zerstören gibt.“ Er schlug u. a. ein Tempolimit von 30 km/h in den Dörfern bis Meran vor. „Das bedeutet 15 Minuten mehr Fahrzeit vom Reschen bis Meran, wär­e aber eine große Entlastung für die Dorfbewohner.“ Zudem soll der öffentliche Nahverkehr, etwa die Vinschgerbahn, gestärkt werden. (hwe)

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Kommentieren


Schlagworte