Siegesserie der ÖSV-Skispringerinnen gerissen

Die sensationelle Siegesserie der österreichischen Skispringerinnen ist am Sonntag in Rasnov (Rumänien) gerissen: Die Norwegerin Maren Lundby holte sich mit einem überlegenen Tagessieg und Weiten von 96 und 96,5 m auch die Gesamtführung im Weltcup von Chiara Hölzl zurück. Eva Pinkelnig und Hölzl landeten aber erneut auf dem Podest und wurden hinter Lundby Zweite und Dritte.

Hölzl hatte am Vortag die Serie der Truppe von Harald Rodlauer auf sieben Siege en suite (inklusive einem Teamsieg) ausgebaut. Mit ihrem zweiten Weltcupsieg hatte sie auch das Gelbe Trikot, einen Punkt vor Zimmerkollegin Pinkelnig und 15 vor Lundby, übernommen. Nun ist Pinkelnig sechs Zähler hinter Lundby wieder Gesamtzweite, Hölzl 25 Punkte hinter der Norskerin Dritte.

Mit Daniela Iraschko-Stolz auf Platz zehn, Jacqueline Seifriedsberger (15.) und Lisa Eder (20.) sorgten drei weitere ÖSV-Athletinnen für Punkte. Der Skisprung-Weltcup der Damen wird kommendes Wochenende auf der Großschanze in Oberstdorf fortgesetzt.

„Ich bin unglaublich stolz auf unsere Athletinnen und das Betreuerteam. Was sie alle in den letzten Wochen geleistet haben, ist unglaublich. Jede Serie geht einmal zu Ende. Daran werden wir uns noch lange erinnern“, freute sich ÖSV-Damen-Cheftrainer Harald Rodlauer. „Das mannschaftliche Ergebnis ist heute wieder hervorragend.“

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Die Österreicherinnen freuten sich nach den erneuten Podestplätzen auf die Bewerbe auf der Großschanze in Oberstdorf am kommenden Wochenende. Am Sonntag erneut auf dem Podium zu stehen, sei verrückt, sagte Pinkelnig. „Ich hätte nie gedacht, dass ich den Level mit den großen Namen wie Maren (Lundby, Anm.) halten kann. Ich habe die ganze Saison nur genossen.“

Weltmeisterin Lundby feierte ihren dritten Saisonerfolg. „Nachdem meine Form zuletzt nicht gut war, fühlt sich dieser Sieg noch süßer an“, sagte die 25-Jährige.


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