Finale im Prozess gegen Ex-Burgtheater-Geschäftsführerin

  • Artikel
  • Diskussion

„Fehler, die mir unendlich leidtun“, hat die frühere kaufmännische Geschäftsführerin des Burgtheaters, Silvia Stantejsky, am Montag am Wiener Landesgericht am Ende ihres Prozesses wegen Untreue, Veruntreuung und Bilanzfälschung eingeräumt. Sie habe Honorare des Ex-Burgtheater-Direktors Matthias Hartmann und des Regisseurs David Bösch anderweitig verwendet, sich aber nicht persönlich bereichert.

Mit den Beträgen habe sie Verbindlichkeiten des Theaters abgedeckt, betonte Stantejsky. Indem sie mit den Tränen kämpfte, versicherte sie dem Schöffensenat: „Das Burgtheater war meine Leidenschaft. Das können Sie mir glauben, ich hätte es nicht schädigen wollen.“ Sie ersuchte das Gericht, „meine damalige schlimme Situation, die teilweise aussichtslos war zu berücksichtigen“. Die Bundestheater-Holding habe ihr eine „schwarze Null“ vorgegeben, im Bemühen, dies zu erreichen, habe sie sich übernommen und eine psychische Erkrankung entwickelt, hatte die 64-Jährige im Verlauf des Verfahrens mehrfach betont.

Kurz vor 20.00 Uhr zog sich der Senat zur Beratung zurück.

10x Wanderausrüstung zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.


Kommentieren


Schlagworte