Federer drehte verrücktes Match in Melbourne

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Roger Federer hat am Dienstag in einem „verrückten“ Viertelfinale der Australian Open eine nicht mehr für möglich gehaltene Wende geschafft. Der als Nummer 3 gesetzte Schweizer, der offensichtlich angeschlagen war, wehrte gegen den US-Amerikaner Tennys Sandgren sieben Matchbälle ab und siegte noch 6:3,2:6,2:6,7:6(8),6:3. Er trifft nun auf Novak Djokovic (SRB-2) oder Milos Raonic (CAN-32).

Bei den Damen hat die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty als erste australische Tennisspielerin seit 1984 das Halbfinale in ihrer Heimat erreicht. Die 23-Jährige besiegte die Tschechin Petra Kvitova (CZE-7) mit 7:6 (8:6), 6:2. Barty bekommt es im Halbfinale mit der Amerikanerin Sofia Kenin (USA-14) zu tun.

Kenin beendete im Duell der Viertelfinal-Debütantinnen den historischen Erfolgslauf der ungesetzten Tunesierin Ons Jabeur glatt 6:4, 6:4. Die Nummer 78 der Weltrangliste war als erste arabische Frau in ein Grand-Slam-Viertelfinale eingezogen. Im Achtelfinale hatte Kenin den Erfolgsweg der erst 15-jährigen Amerikanerin Cori Gauff in Melbourne beendet. Bei einem weiteren Sieg könnte die 23-Jährige erstmals in die Top 10 vorstoßen.

Barty hat indes Chancen, als erste Australierin seit Chris O‘Neil im Jahr 1978 das Turnier in Melbourne zu gewinnen. Ihr Sieg über Kvitova ist eine Revanche für eine Niederlage im Vorjahr. Damals hatte die zweifache Wimbledon-Siegerin das Viertelfinal-Duell mit Barty für sich entschieden und war dann bis ins Finale gekommen.

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