Bergmeister übt sich in Wasserstoff

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Setzen ihre Energiehoffnungen auch in das Thema Wasserstoff: Bergmeister, Platter, Geisler und Margreiter (v. l.).
© Land Tirol

Bereits in der vergangenen Woche hat die schwarz-grüne Landesregierung die von der Lebensraum Tirol Holding ausgearbeitete „Wasserstoffstrategie 2030“ beschlossen. Wie berichtet, soll damit auch das Euregio-Projekt „Wasserstoffkorridor Brenner“ angestoßen und zur EU-Förderreife vorangetrieben werden. Die Projektkoordination wird der ehemalige Vorstand der Brennerbasistunnelgesellschaft Konrad Bergmeister übernehmen, wie gestern Holding-Chef Josef Margreiter bekannt gab. Bis Ende April muss das Projekt ausgearbeitet und das Förderansuchen eingereicht sein. LH Günther Platter (VP) betonte die „Vorreiterrolle“ Tirols hinsichtlich dieser Wasserstoffstrategie – bisher nur in Kärnten –, LHStv. Josef Geisler (VP) sieht im Sinne der Energiewende genug Potenzial für eine „Wasserstoff-Leuchtturmregion“ im Land gegeben. Wer den Einsatz von Wasserstoff selbst erleben will, dem stellt das Land ab Februa­r einen Pkw mit Wasserstoffantrieb auf Probe zur Verfügung. Zudem soll – wie berichtet – das Wasser­stoff-Tankstellennetz ausgebaut werden.

Mehr Kompetenzen, mehr Mittel und mehr Personal für die Planungsverbände (PV) im Land? Die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SP) mag daran schon gar nicht mehr so recht glauben: „Diese Versprechungen stehen schon ewig im Raum – passiert ist bis dato aber nichts.“ Wie berichtet, hat Raumordnungslandesrat Johannes Tratter (VP) all das den PV-Obleuten anlässlich eines Treffens am Montag in Innsbruck in Aussicht gestellt. Für Blanik sind funktionierende PV essentiell. Dafür brauche es aber genug Mittel und auch „Kümmerer“: „Es ist höchste Zeit, den Verbänden mehr Kompetenzen zu geben.“ (mami)

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