Vorwürfe belasten Leiter des Amtes für Korruptionsbekämpfung

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Mit dem Vorwurf der sexuellen Belästigung und der Erniedrigung von Mitarbeitern sieht sich der Leiter des Amtes für Korruptionsbekämpfung konfrontiert. Wie die „Kronen Zeitung“ am Donnerstag berichtet, werfen Mitarbeiterinnen dem hochrangigen Beamten halbnackte „Auftritte“ im Bademantel vor. Ein Sprecher des Innenministeriums (BMI) bestätigte der APA, dass Erhebungen eingeleitet worden sind.

Laut „Presse“ hat der Beamte seine Funktionen am vergangenen Mittwoch zurückgelegt. Er wolle sich zurückziehen, „bis alle Vorwürfe geklärt sind, um das Amt nicht zu beschädigen“ und spricht von einer Intrige gegen ihn. Laut BMI wurde dem Beamte als weitere vorläufige Maßnahme einer andere Dienststelle zugewiesen. Unabhängig davon, wie die Vorwürfe offenbart wurden, werde nach Abschluss der laufenden Erhebungen das weitere Vorgehen entschieden.

Die Anschuldigungen werden vom BMI jedoch nicht im Detail kommuniziert. Der „Kurier“ berichtete wiederum, dass es elf Zeugen gebe, die den Beamten belasten würden, die anonymen Vorwürfe sollen seit Dezember vorliegen.


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