Neuer Coronavirus-Verdachtsfall im Bezirk Klagenfurt-Land

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In Kärnten ist am Donnerstag ein neuer Coronavirus-Verdachtsfall gemeldet worden. Wie das Land Kärnten mitteilte, handelt es sich bei dem Betroffenen um einen Mann aus dem Bezirk Klagenfurt-Land, der bis vor wenigen Tagen in der Provinz Shanghai und Umgebung unterwegs war. Er war wegen Symptomen eines Atemwegsinfekts mit Fieber und Husten bei seinem Hausarzt und ist nun in Heimquarantäne.

Diese wurde vom Amtsarzt bis zum Vorliegen eines Untersuchungsergebnisses verhängt. Laut Landessanitätsdirektion wurde zu Mittag eine Probe nach Wien zur Laboruntersuchung geschickt, ein Ergebnis wird frühestens am Freitag erwartet.

Zuvor war vom Gesundheitsministerium bekannt gegeben worden, dass sich sämtliche bisherigen Verdachtsfälle nicht bestätigt haben. „Wir sind in laufender Abstimmung mit allen nationalen und internationalen Behörden. Es ist wichtig, umsichtig zu agieren und Gerüchten keinen Platz zu geben. Österreich ist bestens aufgestellt“, sagte Umweltminister Rudolf Anschober (Grüne).

Die sieben Österreicher, die sich in der chinesischen Provinz Hubei befinden, sollen demnächst ausgeflogen werden. Laut Außenministeriums-Sprecher Peter Guschlbauer ist eine Ausreise noch vor dem Wochenende geplant. Das genaue Vorgehen wird noch mit europäischen Partnerländern abgestimmt.

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