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Flixbus ließ Tiroler Mutter und Tochter in Einöde in Frankreich sitzen

Zwei Tirolerinnen erlebten eine Schererei nach der anderen, nachdem ein Flixbus in Frankreich nach einer nächtlichen Pinkelpause davongefahren war: unter anderem monatelanges Warten aufs Gepäck, keine einzige Entschuldigung.

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Nachdem ein Flixbus sie nächtens „verloren“ hatte, musste die aus Reutte stammende Familie für den Jakobsweg alles Gepäck wie Rucksäcke neu kaufen.
© Daniela Fritz

Von Helmut Mittermayr

Innsbruck, Reutte, Brive-la-Gaillarde – Vier Uhr Früh an einer kleinen Ausweiche der Autobahn „La Transeuropéenne“ nahe Brive-la-Gaillarde im Südwesten Frankreichs. Daniela und Maria Fritz schreien und hämmern noch mit ihren Händen an die Tür des anfahrenden Busses. Sie werden nicht erhört. Die Rücklichter verschwinden im Dunkel der Nacht. Weit und breit niemand, kein Licht, nur ein paar abgestellte Lkw. Das gesamte Gepäck inklusive Asthma-Notfall-EpiPen im Bus, zumindest Pass, Geld und Handys in Händen.


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