Mutter und Tochter zeigen Mystisches in Mieming

© Dorn

Mieming – Die Ähnlichkeit ihrer Motive ist nicht von der Hand zu weisen, auch wenn die Interpretation ihrer Werke unterschiedlich ausfallen mag: Brigitte Chronst (Mutter) und Raphaela Chronst (Tochter) ist jeweils eine Liebe zur fantastischen Welt eigen, aus der sie Auszüge in das Hier und Jetzt katapultieren. In Acryl malen beide in ihrem gemeinsamen Atelier in Mötz und die Jüngere der beiden, die Soziologin, bedient sich einer animalischen Gestaltenwelt, der doch so viel Humanes innewohnt.

Da bleibt die Mutter noch eher in der Abbildung des Tierischen und des Objekts verhaftet – kein Wunder, entlehnt sie doch ihre Motive der Fotografie und der gegenständlichen Welt, wohingegen die Tochter lieber zunächst Tuscheskizzen anfertigt, die es wohl wert wären, präsentiert zu werden. Die Ausstellung der beiden, die unter dem Titel „Verwunschene Vielfalten“ neben der Malerei auch Plastiken von Raphaela Chronst enthält, ist noch bis zum 16. Februar, jeweils Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr, im Mesnerhaus zu sehen. (ado)

TT-ePaper gratis testen und 2 VIP-Tickets für das Electric Love Festival gewinnen

Electric Love Festival

Kommentieren


Schlagworte