„Frauen machen Kirche“: Der himmlische Wutanfall und seine Folgen

„Mir reicht’s!“, sagen Dutzende Frauen. Und wollen der Kirche, in der sie sich so sehr engagieren, aber so wenige Rechte haben, doch nicht den Rücken kehren. Ihrer Forderung nach einem Wandel, ihrem „heiligen Zorn“ verliehen sie in einem Blog Ausdruck, der jetzt in Buchform erschien.

Oben: Angelika Ritter-Grepl, Bernadette Embach, Hildegard Anegg, Regina Augustin. Unten: Veronika Poindl, Doris Gilgenreiner, Alina Oehler, Regina Brandl.
© Rachlé, Erich Leonhard,Veronika Fehle, Kevin Fischer, Privat

Von Michaela S. Paulmichl

Angelika Walser hat die Fassung verloren: Angesichts der „mit Füßen getretenen, vom Vatikan so oft beschworenen ,Würde der Frau‘ “ habe sie das Recht dazu. Deshalb sieht es die Ethikprofessorin auch als ihre Pflicht, zu sagen: „Wenn die Entwicklung so rasant weiterverläuft wie bisher, wird die katholische Kirche in der westlichen Welt in ein bis zwei Generationen nur noch als sektiererische Randgruppe erscheinen, deren Frauenbild das 19. Jahrhundert widerspiegelt. Das wichtige Recht, in zentralen ethischen Fragen in der Gesellschaft mitzusprechen, hat die Kirche dann verwirkt.“

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